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By Matt Ridley

Proceeds gain neighborhood charities; minimum shelf put on

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TYPO3 Online-Marketing-Guide: Affiliate- und E-Mail-Marketing, Keyword-Advertising, Suchmaschinen-Optimierung mit TYPO3

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Ohne Fleisch wäre das proteinbedürftige Gehirn ein aufwendiger Luxus gewesen. Ohne Neotenie des Schädels hätte das Gehirn keinen Platz gehabt. Ohne die langsame Entwicklung wäre nicht genug Zeit gewesen, die Vorteile des großen Gehirns bestmöglich zu nutzen. Vorangetrieben wurde das alles vielleicht von der sexuellen Selektion. Neben den Veränderungen am Gehirn spielten sich auch andere bemerkenswerte Wandlungen ab. Die Weibchen wurden im Verhältnis zu den Männchen größer. Bei den heutigen Schimpansen, aber auch bei Australopithecinen und den ältesten Fossilien von Affenmenschen sind die Männchen eineinhalbmal so groß wie die Weibchen, bei modernen Menschen ist das Verhältnis viel ausgeglichener.

Das brachte Garrod auf die Idee, die Alkaptonurie könne gehäuft in bestimmten Familien auftreten. Er stellte fest, daß die Eltern der beiden Kinder Cousin und Cousine ersten Grades waren. Daraufhin sah er sich auch die anderen Fälle noch einmal an: Bei drei von vier Familien handelte es sich um Ehen zwischen Cousin und Cousine ersten Grades, und von den 17 Alkaptonurie-Fällen in seiner Praxis waren acht Cousin und Cousine zweiten Grades. Aber das Leiden wurde nicht einfach von den Eltern auf die Kinder vererbt: Die meisten Betroffenen hatten gesunde Kinder, und erst später, bei deren Nachkommen, trat die Krankheit manchmal erneut auf.

Ohne Fleisch wäre das proteinbedürftige Gehirn ein aufwendiger Luxus gewesen. Ohne Neotenie des Schädels hätte das Gehirn keinen Platz gehabt. Ohne die langsame Entwicklung wäre nicht genug Zeit gewesen, die Vorteile des großen Gehirns bestmöglich zu nutzen. Vorangetrieben wurde das alles vielleicht von der sexuellen Selektion. Neben den Veränderungen am Gehirn spielten sich auch andere bemerkenswerte Wandlungen ab. Die Weibchen wurden im Verhältnis zu den Männchen größer. Bei den heutigen Schimpansen, aber auch bei Australopithecinen und den ältesten Fossilien von Affenmenschen sind die Männchen eineinhalbmal so groß wie die Weibchen, bei modernen Menschen ist das Verhältnis viel ausgeglichener.

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