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By Grit Höppner

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Messen und Testen: Mit Übungen und Lösungen 2. Auflage

Messen und Testen - die Betonung liegt auf dem "und". Denn dieses Lehrbuch zeigt den Zusammenhang von Messen und Testen, Meßmodellen und Testtheorie auf. Damit wird es Studenten im Grund- und Hauptstudium ermöglicht, sich ein profundes Verständnis dieser beiden üblicherweise getrennt abgehandelten Bereiche zu erarbeiten.

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Gängige Körperideale. Gegenwärtige Körperstrategien müssen ebenso in diesem Wechselverhältnis kontextualisiert werden. Mit Hilfe des Körpers können Symboliken vermittelt werden, die auf eine Repräsentation geschlechtsspezifischer und altersbezogener Vorstellungen zielen, bestimmte Körperstrategien verstärken zudem die Selbstpräsentation als „weiblich“/„männlich“, „alt“/„jung“. 1 Begriffsbestimmung Alter(n) ist nach Schroeter (2008) nicht nur eine biologische, körperliche und psychologische Befindlichkeit von Menschen, sondern stellt auch einen Effekt dar, der sich im sozialen Miteinander konstituiert: „Alter und Altern als bloße bio-physische Erscheinungen zu verstehen, wäre unterkomplex und deshalb ein reduziertes Altersverständnis.

Das sportliche Amalgam aus Fairness, Fun und Fitness entspricht den ökonomischen Markt- und Machtverhältnissen mit seinen zentralen Leitbildern von Individualismus, Konkurrenz, Teamgeist und Flexibilität“ (Schroeter 2007, S. 141). Wirtschaftliche Prinzipien wie die Optimierung und Maximierung körperlicher Leistungen weiten sich nun zunehmend auf sämtliche Lebensbereiche von Menschen aus. Folglich können Körper ausdauernder, schneller, stärker gemacht werden: Der Prozess der individuellen Perfektionierung scheint nach oben hin unbegrenzt.

74). Damit verbunden sind soziale Zuschreibungen, die Körper klassifizieren: „Jene soziale Gruppe, Institution oder Gesellschaft, der es gelingt, eine 19 Eine feministische Begriffsbestimmung des Körpers gestaltet sich dementsprechend schwierig: Gertrude Postl (2001) vertritt die Auffassung, dass von den sich mit dieser Frage beschäftigenden WissenschaftlerInnen bisher kein Konsens gefunden wurde, was unter einem Körper zu verstehen sei. 20 Vgl. dazu Judith Butler (1992, 1995). 21 Vgl. dazu Gesa Lindemann (1993).

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